Warum überhaupt ?

Dieser Aktionstag zollt der Erfindung Motorrad gebührend Hochachtung und bringt ihm die jenen Respekt und Bewunderung entgegen die diese Erfindung verdient hat, denn das Motorrad prägte die letzten 100 Jahren unsere Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Leben entscheidend mit.

 

Und da sich genau in dieser Sekunde irgendwer, irgendwo bereit macht um auf sein Motorrad zu steigen, gilt dieser Aktionstag nicht nur dem Motorrad an sich, sondern auch um dessen Konstrukteuren, Mechaniker, Renn- und Alltags-FahrerInnen sowie dem Motorradfahren an sich.

 

Denn Motorradfahren ist mehr als die Fortbewegung von A nach B, mehr als die einfache Bedienung einer Maschine. - für die meisten ist es ein Erlebnis, für manche Selbstzweck und für einige eine Lebenseinstellung.

 

Gründe genug um offiziell den "Internationalen Motorrad Tag" zu zelebrieren. 


 

 

Und genau das tun wir mit dem "Noble Ladies & Gentlemen Ride"

 


Warum gerade der 22. Juni ?

Der 22. Juni liegt kalendarisch zwischen zwei bedeutsamen Ereignissen der Motorradgeschichte, dem 1. Juni (1896)  und dem 4. Juli (1916).

Dem tragischen Datum des 1. Juni 1896, jenes Datum an dem Sylvester Howard Roper, der erste Biker der Geschichte, der beim ersten belegten tödlichen Motorradunfall der Geschichte verstarb (AMA-Hall of Fame)

Und einem für die Gleichbereichtigung wichtigen  Datum. Am 4. Juli (1916) warfen die Schwestern Adeline und Augusta van Buren ihre Indian-Motorräder an, um den nordamerikanischen Kontinent zu überqueren. Mit ihrer Rekordfahrt wollten die van Burens die technische wie körperliche Gleichwertigkeit der Frau mit dem Manne unter Beweis stellen. Diese provokante Botschaft, sowie das Tragen von Männerkleidung während ihrer Tour, brachte die Schwestern mehrere Male kurzzeitig ins Gefängnis.

Der 22. Juni liegt also zwischen diesen beiden historischen Motorradereignissen und ist gleichzeitig auch der erste Tag des astronomischen Sommers.

Ideale Bedingungen also, um ein Motorrad bei angenehmen Temperaturen und bei möglichst langem Tageslicht auf der Nordhalbkugel zu bewegen.